Martha Adelt, 18971987 (aged 90 years)

Actes/Schlesien/Landeshut/Martha Adelt-Rauhut Landeshut.jpg
Name
Martha /Adelt/
Given names
Martha
Surname
Adelt
Birth January 14, 1897
Note: Initiatorin des Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerkes

Initiatorin des Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerkes

  • 14.01.1897 in Berthelsdorf, Kreis Lauban + 06.12.1987 in Braunschweig Wirkungsstätte: Landeshut

Martha Rauhut gilt als die Initiatorin des Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerkes. Aufgrund ihrer Anregung wurde dieses Hilfswerk 1951 gegründet, mit dessen Hilfe die damals in der DDR wohnenden Rentner aus Stadt und Kreis Landeshut und die noch verbliebenen Deutschen in der ehemaligen Heimat unterstützt wurden. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 gilt die Hilfe nur noch denen in Landeshut und Umgebung wohnenden Deutschen.

Martha Rauhut, geb. Adelt wurde am 14.01.1897 in Berthelsdorf, Kreis Lauban geboren, wo sie auch ihre früheste Kindheit verbrachte. Ihre Jugendzeit verlebte sie jedoch nicht im Schlesierland, sondern in der sächsischen Metropole Dresden. Nach der Eheschließung mit dem Lehrer Bruno Rauhut begab sich das junge Ehepaar 1920 in das kleine Dörfchen Dippelsdorf, Kreis Löwenberg. Einige Zeit später wurde Bruno Rauhut an die Volksschule in Buchwald bei Liebau versetzt. Seine Ehefrau und die zwischenzeitlich geborene Tochter folgten ihm sehr gerne in das landschaftlich so schöne Riesengebirge. Hier erblickten zwei weitere Töchter das Licht der Welt.

1930 begann der Familienvater zur beruflichen Weiterbildung ein Universitätsstudium in Halle an der Saale, wohin er die Familie nach-kommen ließ. Nach dem Studienabschluss ging es noch einmal für zwei Jahre in das beschauliche Buchwald, bevor Bruno Rauhut 1934 eine Stelle als Lehrer an der katholischen Volksschule in Landeshut annahm. Diese Stadt am Bober sollte nun bis zur Vertreibung Heimat der Familie Rauhut sein. Im Jahr 1939 gesellte sich zu den drei Töchtern Ursula, Annemargret und Irene noch der Sohn Rainer.

Im Mai 1945 flüchtete Martha Rauhut mit ihren vier Kindern vor den heranrückenden Russen nach Oppau, kehrte aber bald wieder nach Landeshut zurück. Nach der Vertreibung im Mai 1946 kam sie zunächst nach Lobmachtersen bei Salzgitter und ab 1949 war sie mit ihren Kindern in Braunschweig beheimatet. Der Ehemann gilt seit Kriegsende als verschollen.

Neben all ihren persönlichen Sorgen war es ihr eine Herzensange- legenheit, die Heimatvertriebenen zu sammeln und ihnen in einer Gemeinschaft neuen Halt zu geben. Damit wurde sie zur Begründerin der Heimatgruppe für den Kreis Landeshut im Raum Braunschweig-Wolfenbüttel-Goslar. Unvergessen ist aber darüber hinaus ihre Anregung zur Gründung eines Hilfswerkes für Bedürftige aus Stadt und Kreis Landeshut. In einem Schreiben an den früheren Landrat Dr. Fiebrantz bat sie diesen, die entsprechende Schirmherrschaft zu übernehmen. So entstand das Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerk des Kreises Landeshut.

Für ihre Verdienste wurde Martha Rauhut mit der Verleihung der Gerhard Hauptmann-Medaille geehrt. Sie lebte bis zuletzt in Braunschweig und verstarb dort am 6. Dezember 1987.

Quelle: Schlesischer Gebirgsbote

8ème président de la République Française
Emile Loubet
February 18, 1899 (aged 2 years)

Séparation des Églises et de l’État Française
Loi du 9 décembre 1905 relative à la séparation des Églises et de l’État
December 9, 1905 (aged 8 years)

9ème président de la République Française
Armand Fallières
February 18, 1906 (aged 9 years)

10ème président de la République Française
Raymond Poincaré
February 18, 1913 (aged 16 years)

11ème président de la République Française
Paul Deschanel
February 18, 1920 (aged 23 years)

12ème président de la République Française
Alexandre Millerand
September 23, 1920 (aged 23 years)

Parti Communiste Français
Naissance du Parti Communiste Français
December 25, 1920 (aged 23 years)

Note: Congrès de Tours
13ème président de la République Française
Gaston Doumergue
June 13, 1924 (aged 27 years)

14ème président de la République Française
Paul Doumer
June 13, 1931 (aged 34 years)

15ème président de la République Française
Albert Lebrun
May 10, 1932 (aged 35 years)

Front populaire
Victoire du Peuple
May 3, 1936 (aged 39 years)

Note: https://fr.wikipedia.org/wiki/Front_populaire_%28France%29
Guerre civile
Guerre civile d’Espagne
July 17, 1936 (aged 39 years)

Note: https://fr.wikipedia.org/wiki/Guerre_d%27Espagne
Guerre
Seconde Guerre mondiale
from September 3, 1939 to May 8, 1945 (aged 48 years)

Note: https://fr.wikipedia.org/wiki/Seconde_Guerre_mondiale
Régime politique
Gouvernement de Vichy
July 11, 1940 (aged 43 years)

Régime politique
Gouvernement Provisoire de la République Française
June 2, 1944 (aged 47 years)

Régime politique
IVe République
October 24, 1946 (aged 49 years)

16ème président de la République Française
Vincent Auriol
January 16, 1947 (aged 50 years)

17ème président de la République Française
René Coty
January 16, 1954 (aged 57 years)

Régime politique
Ve République
October 5, 1958 (aged 61 years)

18ème président de la République Française
Charles de Gaulle
January 8, 1959 (aged 61 years)

19ème président de la République Française
Georges Pompidou
June 20, 1969 (aged 72 years)

20ème président de la République Française
Valéry Giscard d’Estaing
May 27, 1974 (aged 77 years)

21ème président de la République Française
François Mitterrand
May 21, 1981 (aged 84 years)

Residence 1987 (0 after death)
Death December 6, 1987 (aged 90 years) Age: 91
Note: Angehörige: Dr. med. Gerhard Wyrwol und Ursula, geb. Rauhut, Studiendirektor a. D. Wolfgang Scharf…

Angehörige: Dr. med. Gerhard Wyrwol und Ursula, geb. Rauhut, Studiendirektor a. D. Wolfgang Scharf und Frau Annemargret, geb. Rauhut, Rainer Rauhut und Frau Rose Mary

letzter Wohnort: Braunschweig, Spitzwegstr. 20

Schlesischer Gebirgsbote vom 25.12.1987 Ausgabenummer: 24

Family with Bruno Rauhut
husband
herself
Actes/Schlesien/Landeshut/Martha Adelt-Rauhut Landeshut.jpg
18971987
Birth: January 14, 1897Berthelsdorf, Powiat Kamiennogórski, Woiwodschaft Niederschlesien
Death: December 6, 1987Braunschweig, Braunschweig, Niedersachsen
daughter
Private
daughter
Private
son
Private
daughter
Private
Birth

Initiatorin des Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerkes

  • 14.01.1897 in Berthelsdorf, Kreis Lauban + 06.12.1987 in Braunschweig Wirkungsstätte: Landeshut

Martha Rauhut gilt als die Initiatorin des Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerkes. Aufgrund ihrer Anregung wurde dieses Hilfswerk 1951 gegründet, mit dessen Hilfe die damals in der DDR wohnenden Rentner aus Stadt und Kreis Landeshut und die noch verbliebenen Deutschen in der ehemaligen Heimat unterstützt wurden. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 gilt die Hilfe nur noch denen in Landeshut und Umgebung wohnenden Deutschen.

Martha Rauhut, geb. Adelt wurde am 14.01.1897 in Berthelsdorf, Kreis Lauban geboren, wo sie auch ihre früheste Kindheit verbrachte. Ihre Jugendzeit verlebte sie jedoch nicht im Schlesierland, sondern in der sächsischen Metropole Dresden. Nach der Eheschließung mit dem Lehrer Bruno Rauhut begab sich das junge Ehepaar 1920 in das kleine Dörfchen Dippelsdorf, Kreis Löwenberg. Einige Zeit später wurde Bruno Rauhut an die Volksschule in Buchwald bei Liebau versetzt. Seine Ehefrau und die zwischenzeitlich geborene Tochter folgten ihm sehr gerne in das landschaftlich so schöne Riesengebirge. Hier erblickten zwei weitere Töchter das Licht der Welt.

1930 begann der Familienvater zur beruflichen Weiterbildung ein Universitätsstudium in Halle an der Saale, wohin er die Familie nach-kommen ließ. Nach dem Studienabschluss ging es noch einmal für zwei Jahre in das beschauliche Buchwald, bevor Bruno Rauhut 1934 eine Stelle als Lehrer an der katholischen Volksschule in Landeshut annahm. Diese Stadt am Bober sollte nun bis zur Vertreibung Heimat der Familie Rauhut sein. Im Jahr 1939 gesellte sich zu den drei Töchtern Ursula, Annemargret und Irene noch der Sohn Rainer.

Im Mai 1945 flüchtete Martha Rauhut mit ihren vier Kindern vor den heranrückenden Russen nach Oppau, kehrte aber bald wieder nach Landeshut zurück. Nach der Vertreibung im Mai 1946 kam sie zunächst nach Lobmachtersen bei Salzgitter und ab 1949 war sie mit ihren Kindern in Braunschweig beheimatet. Der Ehemann gilt seit Kriegsende als verschollen.

Neben all ihren persönlichen Sorgen war es ihr eine Herzensange- legenheit, die Heimatvertriebenen zu sammeln und ihnen in einer Gemeinschaft neuen Halt zu geben. Damit wurde sie zur Begründerin der Heimatgruppe für den Kreis Landeshut im Raum Braunschweig-Wolfenbüttel-Goslar. Unvergessen ist aber darüber hinaus ihre Anregung zur Gründung eines Hilfswerkes für Bedürftige aus Stadt und Kreis Landeshut. In einem Schreiben an den früheren Landrat Dr. Fiebrantz bat sie diesen, die entsprechende Schirmherrschaft zu übernehmen. So entstand das Landrat-Dr.-Fiebrantz-Hilfswerk des Kreises Landeshut.

Für ihre Verdienste wurde Martha Rauhut mit der Verleihung der Gerhard Hauptmann-Medaille geehrt. Sie lebte bis zuletzt in Braunschweig und verstarb dort am 6. Dezember 1987.

Quelle: Schlesischer Gebirgsbote

Death

Angehörige: Dr. med. Gerhard Wyrwol und Ursula, geb. Rauhut, Studiendirektor a. D. Wolfgang Scharf und Frau Annemargret, geb. Rauhut, Rainer Rauhut und Frau Rose Mary

letzter Wohnort: Braunschweig, Spitzwegstr. 20

Schlesischer Gebirgsbote vom 25.12.1987 Ausgabenummer: 24

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Joseph Jean Marie Jacques Gilbert Maupilier (1927–2013) August Adolf Rauhut (1883–1950) Marie-Louise Jeanne Barbel (1931–2021) Alphonse Pasquereau (–) Pierre Braud (1932–2015) Raymond Jean Louis Maupilé (1938–2014) Joseph Maupillier (–1945) Jeanne Louise Grillet (1874–1967) Herman Bomers + Olga Thiele Auguste Gasnier (1869–1938) Joseph René Fernand Maupillier (1919–1945) Alice Marie Louise Monpiller (1903–1985) Jean Cousin (1912–1995) René Gasnier (1904–1996) Germaine Gasnier (1887–1966) Andreas Siegfried Johannes Rauhut (1957–) Susan May Henderson (1871–1940) René Gasnier (1904–1996) Frederick Wilhelm Rauhut (1862–1910) Jeanne Deschâtre (1913–2006) André Henri Noblet (1897–) Alain Auguste Edmond Maupilier (1921–2010) Jacques René Paul Gasnier (1947–) Louis Gasnier (1838–1928) Yvette Lienhard (1903–1968) Radegonde Deguille (1892–1934) Augusta Anna Rauhut (1854–1894) Marie Angèle Liot (1856–1929) Helen J Dittmann (1908–2000) René Gasnier + Jeanne Deschâtre Jeanne Hélène Henriette Milcent (1914–1990) Christa Rauhut (1932–) Maurice Herouin (1905–1989) Maria Emilie Deguille (1881–1973) Jeanne Deschâtre (1913–2006) Jean-Claude Gasnier (1935–2010) Jeanne Deschâtre (1913–2006) Lilian Thiele (1879–) Auguste François Maupiler (1866–1924) Herbert Rauhut (–2011) Auguste Gasnier (1869–1938) Gustave Marie Etienne Maupilier (1881–1933) Marie Amélie Gabrielle Maupillier (1908–1981) Joseph René Fernand Maupillier (1919–1945) Auguste Gasnier (1869–1938) Joseph René Fernand Maupillier (1919–1945) André Julien Deschâtre (1918–1992) Auguste Gasnier (1869–1938) Jeanne Hélène Henriette Milcent (1914–1990) Jacques René Paul Gasnier (1947–)